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GRS will Reißleine ziehen

Die Situation rund um die Sammlung von Gerätebatterien spitzt sich zu. Im Rahmen eines letzte Woche im BMU anberaumten Krisengesprächs hat die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) auf zeitnahe Lösungen gedrängt, andernfalls werde man schon in den nächsten Wochen einen Antrag auf Aussetzung der gesetzlichen Feststellung als Gemeinsames Rücknahmesystem stellen. Die gegenwärtige Situation sei für die Stiftung und ihre Nutzer wirtschaftlich nicht mehr tragbar, erklärte das System.
So erwartet das Gemeinsame Rücknahmesystem auf Basis aktueller Prognosen für das kommende Jahr weitere Preissteigerungen von mindestens 60 Prozent. Bereits in diesem Jahr wurden die Preise für die GRS-Nutzer um 45 Prozent angehoben. Im Zuge dessen war die Zahl der Hersteller, welche ihre Mitgliedschaft bei GRS kündigten und zu einem herstellereigenen System wechselten, weiter gestiegen.
Laut aktuellen Zahlen dürfte die Inverkehrbringungsmenge der Herstellersysteme in diesem Jahr erstmals die von GRS übertreffen. Im letzten Jahr hatte GRS noch einen Marktanteil von fast 70 Prozent, 2019 soll er hingegen nur noch bei 46 Prozent liegen. Im kommenden Jahr sollen sogar nur noch rund ein Drittel der auf den Markt gebrachten Batterien von bei GRS angeschlossenen Herstellern stammen.
Da die über das Gemeinsame Rücknahmesystem erfassten Mengen sowohl 2019 als auch 2020 leicht steigen sollen, werden sich die Kosten für GRS gleichzeitig erhöhen. Die Sammelquote dürfte für 2019 auf über 70 Prozent steigen, 2020 wird sie sogar bei über 100 Prozent liegen. Vergleicht man die durchschnittliche Sammelquote der herstellereigenen Systeme mit diesen Werten ergibt sich für GRS eine „Übersammlungsmenge“ von fast 5.000 Tonnen im laufenden Jahr und mehr als 9.000 Tonnen im nächsten Jahr, rechnet die GRS vor.
Welche Optionen jetzt auf dem Tisch liegen, warum der erste Lösungsversuch des BMU bereits gescheitert ist und wie sich die verschiedenen Akteure positionieren lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 31/2019.
Hier geht es zum E-Paper der aktuellen Ausgabe:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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