Scrollen!

AEB teilweise außer Betrieb: Chaostage in Amsterdam

Der niederländische Entsorger AEB hat die Müllverbrennungsanlage in Amsterdam teilweise außer Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, mussten wegen Sicherheitsbedenken vier der insgesamt sechs Verbrennungslinien heruntergefahren werden. Um die Entsorgung des Amsterdamer Hausmülls zu gewährleisten, hat die AEB den Import von Ersatzbrennstoffen aus Großbritannien faktisch eingestellt, ist Berichten der britischen Fachpresse zu entnehmen.
In der Pressemitteilung der AEB heißt es, der Anlagenbetreiber habe in Folge einer „verstärkten Aufsicht“ einen Prozess zur Optimierung der Sicherheit eingeleitet. Die Geschwindigkeit, mit der die Verbesserungen umgesetzt worden seien, sei jedoch bisher unzureichend gewesen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sei die Teil-Stilllegung der Verbrennungslinien notwendig geworden.

Sicherheit der Mitarbeiter nicht gewährleistet

Die AEB habe sich für diesen drastisch anderen Ansatz entschieden, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter weiterhin zu gewährleisten und die Anlagen auf das Niveau zu bringen, das für eine zuverlässige und vorhersehbare Abfallentsorgung und Energieversorgung erforderlich ist, hieß es aus dem Unternehmen.

Entsorgerverband schlägt zusätzliche Kapazitäten zur Zwischenlagerung vor

Der niederländische Entsorgerverband Dutch Waste Management Association (DWMA) hat den politischen Gremien der Stadt Amsterdam Hilfe zugesagt, um die Deponierung von brennbaren Abfällen zu verhindern.
In einem Schreiben an politische Entscheidungsträger kurz nach Bekanntgabe der Schließung schlägt die DWMA vor, entsprechende Kapazitäten zur Zwischenlagerung zu schaffen. Die Lagerung von Abfällen erfordere die Zusammenarbeit aller zuständigen Behörden, so die DWMA. Der Verband stehe bereits mit dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft  in Kontakt.

“Priorität liegt jetzt beim niederländischen Markt”

Die niederländische Entsorgungswirtschaft sucht nach Möglichkeiten, zusätzliche Verbrennungskapazitäten in anderen Anlagen zu schaffen. Ihre Betreiber fahren EBS-Importe so weit es geht herunter, um Kapazitäten freizusetzen. Diese Unternehmen „informierten ihre – vor allem britischen – Kunden, dass ihre Priorität nun auf dem niederländischen Markt liegt“, erklärte die DWMA.
Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 30/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Das E-Paper unserer aktuellen Ausgabe steht ab Dienstag 14 Uhr zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

    Mehr erfahren
  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

    Mehr erfahren
  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

    Mehr erfahren
  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

    Mehr erfahren
  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren