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Recylex veröffentlicht Finanzierungsbedarf und dementiert Verkaufspläne

Die Recylex-Gruppe hat Prognosen für den Finanzierungsbedarf ihres deutschen Teilkonzerns in den nächsten beiden Jahren veröffentlicht und sich mit dem Hauptaktionär Glencore im Grundsatz über eine Überbrückungslösung bis zum Ende November 2019 geeinigt. Sie steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der übrigen Gläubiger zu angefragten Fristverlängerungen bis zum gleichen Stichtag, wie das Unternehmen mitteilte.
Der geschätzte Finanzierungsbedarf des Teilkonzerns, zu dem die Weser-Metall GmbH mit ihrer Bleihütte in Nordenham gehört, beträgt nach Aussage Recylex’ rund 26 Mio € für 2020 und 14 Mio € für 2021. Nicht berücksichtigt seien dabei die Tilgungen, die unter den bestehenden Finanzierungen vorgesehen seien, teilte das Unternehmen mit. Den Finanzierungsbedarf im laufenden Jahr hatte Recylex im Juni mit insgesamt rund 44 Mio € beziffert.
Die Glencore International AG stellt Recylex den Angaben zufolge eine neue Überbrückungsfinanzierung in Höhe von 16 Mio € für den Zeitraum vom 1. August bis zum 30. November 2019 zur Verfügung. Bis zum gleichen Termin wird außerdem die bestehende, bislang zum 31. Juli fällige Übergangsfinanzierung von 27 Mio € verlängert. Für beide Überbrückungsregelungen gilt nach Aussage Recylex’ die Bedingung, dass es bei Weser-Metall zu keiner deutlichen Verschlechterung der Produktion kommt.
Bei den übrigen Finanzierungspartnern fragte das Unternehmen einen Verzicht auf das vorzeitige Kündigungsrecht und den Aufschub fälliger Zahlungen von insgesamt acht Mio € bis zum 30. November 2019 an.
Die Produktion der Weser-Metall GmbH leidet seit dem Einbau eines Reduktionsofens zusätzlich zum bestehenden Hauptofen unter technischen Problemen. Recylex teilte jetzt mit, das Unternehmen habe mit „technischen und operativen Machbarkeitsstudien zu verschiedenen Investitionsprojekten und Maßnahmen begonnen“, mit denen der Betrieb stabilisiert werden solle, „um die Produktion weiter zu verbessern und die Rentabilität der Hütte zu erreichen“.
Recylex wendete sich außerdem gegen Gerüchte, die französische Tochtergesellschaft C2P France SAS stehe zum Verkauf. C2P ist auf das Recycling von Polypropylen spezialisiert, das unter anderem aus Batteriegehäusen und Produktionsabfällen stammt, und produziert Compounds für den Automobilsektor und andere Einsatzbereiche.

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