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Höherer MVA-Durchsatz und Münchner Bauboom bringen AWM unerwartet ins Plus

Nach vier Geschäftsjahren mit Verlust ist der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) im Jahr 2018 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Laut dem Anfang Juli im städtischen Kommunalausschuss präsentierten Jahresabschluss erwirtschaftete der AWM im letzten Jahr einen Überschuss von 4,15 Mio € nach einem Fehlbetrag von 250.000 € in 2017. Die Erwartungen wurden damit deutlich übertroffen. So sah der Ende 2017 genehmigte AWM-Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 noch ein handelsrechtliches Minus von 19,2 Mio € vor.
Dass es so viel besser lief als erwartet, verdankt der AWM unter anderem Mehreinnahmen aus der Abfallverbrennung sowie höheren Erträgen aus der Haus- und Gewerbemüllabfuhr in Folge des Münchner Baubooms. Hinzu kommt eine geringere Zuführung zur Rückstellung für den sogenannten Hausmüllgebührenausgleich. Auch im laufenden Jahr werden die Planzahlen voraussichtlich deutlich übertroffen.
Mit 218,4 Mio € sind die Umsatzerlöse des AWM 2018 um sieben Prozent gestiegen. So waren insbesondere bei der Haus- und Gewerbemüllentsorgung Einnahmenzuwächse zu verzeichnen. Neben der zum Jahresbeginn 2016 wirksam gewordenen Erhöhung der Abfallgebühren haben auch die derzeitige hohe Bautätigkeit in München und die damit verbundenen Neuanschlüsse von Wohngebieten zu den Mehreinnahmen beigetragen, erläutert der AWM. Zudem seien die Erlöse aus der Annahme von Abfällen zur Verwertung durch gestiegene Anlieferungen am Heizkraftwerk Nord im Berichtsjahr um 1,8 Mio € bzw. sieben Prozent gestiegen.
Einen ausführlichen Artikel zum AWM-Geschäftsbericht 2018 sowie zum ersten Zwischenbericht 2019 lesen Sie in Ausgabe 29/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Hier geht es zum E-Paper:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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