Scrollen!

Recylex braucht deutlich mehr Geld für deutsche Tochter

Die Recylex-Gruppe braucht für den deutschen Teilkonzern weitere 17 Mio €. Der zusätzliche Liquiditätsbedarf für das laufende Jahr liege nach aktueller Berechnung bei 44,4 Mio €, teilte der Konzern heute Woche mit. Ursprünglich wurde die Liquiditätslücke mit 27,0 Mio € veranschlagt. Über den zusätzlichen prognostizierten Bedarf habe man die Finanzierungspartner informiert. Die Gläubiger hatten zuletzt ihre Rechte zur vorzeitigen Kündigung der bestehenden Finanzierung bis Ende Juni verschoben. Bis zum gleichen Termin wurde auch die ursprünglich zum 31. Dezember 2018 und 31. März 2018 fälligen Teilzahlungen weiter gestundet.
Den um 17,4 Mio € erhöhten Liquiditätsbedarf begründet Recylex vor allem mit anhaltend technischen Schwierigkeiten in der Bleischmelze der Weser-Metall GmbH. Diese führten trotz der jüngsten Verbesserungen zu einem unzureichenden Produktionsniveau, heißt es. Außerdem seien die Preise für Zink und Blei seit Jahresbeginn um zwölf bzw. acht Prozent gesunken.
Aber auch die jüngste Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorge für einen höheren Finanzbedarf. Dies betreffe insbesondere das Wälzoxidgeschäft im Segment Zink. Hier seien die Zuzahlungen an Zinkproduzenten stark gestiegen, berichtet Recylex. Das Segment sei bereits durch einen vorübergehenden Rückgang der Produktion aufgrund des planmäßigen Stillstands der Harz-Metall GmbH im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beeinträchtigt wurden. Beim Recycling von zinkhaltigen Abfällen und Stäuben gingen die Umsätze von Recylex bereits im ersten Quartal um über 20 Prozent auf 21,8 Mio € zurück.

Neuer Geschäftsführer für Weser-Metall

Bei der Weser-Metall GmbH strukturiert Recylex auch die Geschäftsführung neu. Koen Demesmaeker wird ab Juli neuer Geschäftsführer. Er löst damit Matthias Compes ab, der das Unternehmen seit vergangenem Oktober interimistisch geführt hatte und nun planmäßig verlässt, teilte Recylex mit. Demesmaeker soll künftig allein für die Geschäftsführung der Bleihütte zuständig sein und dafür sorgen, dass die Produktion am Standort Nordenham höchsten Qualitäts- und Effizienzmaßstäben genügt und zukunftsfähig bleibt. Als Berater habe er sich bereits intensiv um die Verbesserung der operativen Prozesse rund um den Reduktionsofen gekümmert, so Recylex. Vor seiner Tätigkeit für Weser-Metall war Demesmaeker unter anderem für Umicore und Glencore tätig.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

    Mehr erfahren
  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

    Mehr erfahren
  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

    Mehr erfahren
  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

    Mehr erfahren
  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren