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UBA-Studie sieht großes ungenutztes Potenzial bei der Altgerätesammlung

Um höhere Recyclingquoten im Altgerätebereich zu erreichen, muss in Deutschland vor allem die Sammlung verbessert werden. Auf diesen Umstand verweist nun auch eine aktuelle Studie, welche die Ergebnisse eines vom Umweltbundesamt beauftragten Forschungsvorhabens zusammenfasst. Darin betonen die Experten verschiedener Forschungseinrichtungen unter Leitung des Ökopol-Instituts, dass insbesondere für ressourcenrelevante Gerätegruppen große Potenziale in der Erfassung liegen. Während PC und Fernsehgeräte vergleichsweise gut erfasst werden, gebe es große Steigerungspotenziale bei Mobiltelefonen und Smartphones, Laptops, Tablets, Videospielkonsolen sowie kleinen elektronischen Geräten.
Die Analyse des derzeitigen Erfassungssystems habe eine relativ geringe Anzahl von Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger mit gleichzeitig vergleichsweise kurzen bzw. wenig verbraucherfreundlichen Öffnungszeiten aufgezeigt, heißt es in dem Bericht. Depotcontainer seien im öffentlichen Raum nur selten verfügbar gewesen. Und auch die Rücknahmeangebote im Handel könnten noch stark verbessert werden. Sowohl in der öffentlichen Entsorgung als auch im Handel gebe es somit Optimierungsbedarf.
Wesentliche Kriterien für die Erhöhung der Sammelquoten sind den Experten zufolge die bequeme Erreichbarkeit und die pragmatische Umsetzbarkeit für die Bürger. Das Sammelsystem sollte daher möglichst einfach gestaltet werden. Aus Ressourcenaspekten besonders werthaltige Geräte sollten daher nicht von weniger werthaltigen Geräten getrennt erfasst werden. Davon ausgenommen werden sollten allerdings besonders schadstoffhaltige Geräte, um eine Freisetzung von Giftstoffen beim Transport zu verhindern.
Als wichtigste Komponenten für ein optimiertes Erfassungssystem werden in der Studie die Ausweitung der Handelsrücknahme sowie in Gebieten mit dichter Besiedlung die ADR-konforme Sammlung über Depotcontainer genannt. Aber auch die geteilte Produktverantwortung sollte kritisch hinterfragt werden.
Der komplette Bericht zu den Ergebnissen des RePro-Forschungsvorhabens erscheint in EUWID Recycling und Entsorgung 23/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht das E-Paper bereits ab Dienstag 14 Uhr zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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