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Geplante Kapazitäten zur Klärschlammverbrennung wahrscheinlich ausreichend

Sollten die derzeit geplanten Projekte im Bereich der Klärschlammverbrennung realisiert werden, wäre der Markt vermutlich ausgeglichen. Zu diesem Ergebnis kommen der Berater Jörg Six, Innovatherm-Geschäftsführer Falco Lehrmann und Patric Heidecke vom Umweltbundesamt in einem gemeinsamen Beitrag für die Klärschlammtage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in der vergangenen Woche in Würzburg. Die Autoren sehen einen weiteren Bedarf an Monoverbrennungskapazitäten für lediglich 15.000 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz.
In dem von Jörg Six präsentierten Vortrag gehen die Autoren demnach von einer zukünftigen Verbrennungskapazität von 1,515 Mio Tonnen in Deutschland aus. Dabei addierten die Autoren zu den bereits existenten Kapazitäten zur thermischen Klärschlammverwertung von rund 1,19 Mio Tonnen jene Neuanlagen hinzu, denen sie eine mittlere bis große Umsetzungswahrscheinlichkeit attestierten. Diese Neubauprojekte haben zusammen eine Kapazität von rund 645.000 Tonnen – hinzu kommen rund 70.000 Tonnen Verbrennungskapazität, die durch Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen bei Bestandsanlagen entstehen.
Darüber hinaus gehen die Autoren davon aus, dass der Energieversorger RWE seinen Klärschlammdurchsatz in den Veredlungsbetrieben von derzeit rund 215.000 Tonnen pro Jahr auf etwa 300.000 Tonnen pro Jahr erhöhen wird.
Die Berechnungen von Six, Lehrmann und Heidecke sind in gewisser Weise voraussetzungsvoll. Denn die derzeit praktizierte Mitverbrennung in Müllverbrennungsanlagen, Zementwerken und Kohlekraftwerken – rund 431.500 Tonnen TS pro Jahr – fällt in der Zukunftsbetrachtung der Autoren schlicht weg. Doch die Kohlekraftwerke laufen noch einige Jahre.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 22/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text auch im E-Paper zur Verfügung:

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