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Alba SE: Wetterbedingt erhöhte Frachtkosten belasten Ergebnis des Schrottrecyclers

Die sich nach der Umstrukturierung vor knapp zwei Jahren jetzt ausschließlich auf das Metall- und Stahlrecycling konzentrierende Alba SE hat im Geschäftsjahr 2018 einen deutlichen Ergebnisrückgang verbucht. Wie aus dem aktuell veröffentlichten Konzernbericht hervorgeht, verringerte sich das Ebit von 22,8 auf 3,5 Mio €. Neben dem Wegfall der Entkonsolidierungsgewinne aus dem Vorjahr wirkte sich vor allem die extreme Trockenheit des Jahrhundertsommers 2018 negativ auf die Zahlen des in Köln ansässigen Unternehmens aus.
Dass das Ergebnis im Jahr 2018 sinken würde, hatte Alba bereits im Geschäftsbericht des Vorjahres angekündigt. So fielen 2017 durch die Veräußerung einer Reihe von Tochtergesellschaften Entkonsolidierungsgewinne in Höhe von 10,8 Mio € an, die sich im Geschäftsjahr 2018 nicht wiederholt haben. Wie berichtet, wurden im Zuge der Umstrukturierung aus dem Geschäftsbereich „Waste and Metals“ unter anderem die Unternehmen Alba Metall Süd Rhein-Main GmbH sowie die Alba Metall Süd Franken auf die Alba International Recycling GmbH übertragen.
Unerwartet trafen den Konzern dagegen die mehrmonatigen extremen Niedrigstände der Flüsse in Folge der Jahrhundertdürre. Dadurch hätten Schiffe nur mit halber Ladung fahren können, was sich auch auf die Höhe der Frachtkosten auswirkte. Außerdem sei es schwierig gewesen, überhaupt ausreichend Schiffskapazitäten einkaufen zu können, erläutert Carla Eysel, Verwaltungsratsvorsitzende der Alba SE, im Jahresbericht. Die angespannte Lage in der Absteuerung seiner Erzeugnisse konnte der Konzern mangels alternativer Transportmöglichkeiten auch bis zum Ende des Jahres nicht gänzlich auflösen.
Einen ausführlichen Artikel zum Geschäftsbericht der Alba SE lesen Sie in Ausgabe 22/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Hier geht es zum E-Paper:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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