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Entsorgungsmarkt für Klärschlamm von Knappheit und hohen Preisen geprägt

Knappheit und hohe Preise prägen bereits seit vielen Monaten den Entsorgungsmarkt für Klärschlamm in Deutschland. Der Entsorgungsengpass sorgt für eine Dynamik, in dessen Folge die Preise schneller und stärker ansteigen, als das bisher bei der Klärschlammentsorgung der Fall gewesen ist. EUWID hat sich daher dazu entschlossen, den gestiegenen Informationsbedarf in der Entsorgungs- und Wasserbranche sowie bei politischen Entscheidungsträgern und Behörden zu decken.
Künftig wird EUWID Recycling und Entsorgung jährlich über die Entwicklungen am Entsorgungsmarkt für Klärschlamm berichten und dafür Daten auswerten, Marktteilnehmer interviewen und Zusammenhänge erläutern.
Auslöser für die gegenwärtige Entwicklung waren gesetzliche Veränderungen, insbesondere die Neuordnung des Düngerechts. Viele Landwirte verzichten seither darauf, Klärschlamm als Düngemittel einzusetzen. Auf die schlagartige Reduzierung der für die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zur Verfügung stehenden Ackerflächen war die Entsorgungsbranche nicht ausreichend vorbereitet, sagen Marktteilnehmer im Gespräch mit EUWID. Der Druck auf die Thermik steigt – und damit die Preise für die thermische Behandlung.

Mitverbrennung verhindert schlimmeres Chaos

Neue Kapazitäten in der Monoverbrennung gibt es noch nicht. Die neuen Anlagen müssen in den meisten Fällen erst noch geplant, genehmigt, gebaut und in Betrieb genommen werden, bevor der Druck nachlassen wird, sagen Marktteilnehmer. Kommunalpolitische Sorgen um reale oder drohende Bürgerproteste sowie langwierige Verhandlungsprozesse bei der gemeinsamen Klärschlammentsorgung verzögern Projekte und verschärfen die Situation zusätzlich. Alternativen zur Monoverbrennung werden es schwer haben, sind sich viele Marktteilnehmer einig. Was derzeit boomt ist die Mitverbrennung in allen möglichen Anlagen, insbesondere in Kohlekraftwerken. Sie sind aktuell das Rückgrat der Klärschlammentsorgung in Deutschland und verhindern ein schlimmeres Chaos.
Auch das Phosphorrecycling beschäftigt die Branche. Derzeit weiß keiner im Markt so richtig was auf ihn zukommen wird. Die Sorgen sind groß, dass das P-Recycling zu einem dauerhaften Zuschussgeschäft wird.
Den vollständigen Bericht zum Entsorgungsmarkt für Klärschlamm lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 21/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht ab sofort auch online zur Verfügung:

Entsorgungsmarkt für Klärschlamm

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

    Mehr erfahren
  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

    Mehr erfahren
  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

    Mehr erfahren
  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

    Mehr erfahren
  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren