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Gütesiegel für Verwertung verpackter Lebensmittelabfälle

Verpackte Lebensmittelabfälle sollen nicht mehr in Vergärungsanlagen gehen. Im Zuge der Beratungen über ein Konzept zur umweltfreundlichen Verwertung der verpackten Lebensmittelabfälle hat der Entsorgerverband BDE die Einführung eines gütegesicherten Verwertungsverfahrens durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost zugesichert.
Bei der Anhörung des Ad-hoc-Ausschusses der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft (LAGA) hat der BDE ein Konzept vorgeschlagen, nach dem verpackte und unverpackte Lebensmittelabfälle an der Anfallstelle des Abfallerzeugers getrennt zu erfassen sind. Damit sollen bereits bei der Aufbereitung noch vor dem Vergärungsprozess die verpackten und unverpackten Lebensmittelabfälle räumlich oder zeitlich getrennt voneinander verarbeitet werden. Auf diese Weise könne der Kunststoffanteil bereits im Gärsubstrat signifikant reduziert werden, sagt BDE-Geschäftsführer Andreas Bruckschen.
Bruckschen zufolge ist vor der Ausbringung des Gärproduktes auf landwirtschaftlich genutzte Böden die bereits etablierte Vollstromabsiebung allein nicht ausreichend: „Eine verlässliche Reduzierung des Kunststoffanteils im Gärsubstrat und Gärprodukt gelingt nur dann, wenn bereits vor der Vergärung der Fremdstoffanteil maximal 1,5 Prozent bezogen auf die Trockenmasse beträgt“ so der BDE-Geschäftsführer.
Um die Einhaltung dieses Fremdstoffanteils sicherzustellen, ist es aus Sicht des BDE erforderlich, nicht nur bei den verpackten, sondern auch bei den unverpackten Lebensmittelabfällen noch vor der Vergärung eine zertifizierte Beprobung vorzunehmen. Hierfür werde ein entsprechendes Gütesiegel für die komplette Prozesskette von der Anfallstelle der verpackten und unverpackten Lebensmittelabfälle bis zum fertigen Gärprodukt mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost entwickelt. Die neuen Vorgaben sollen in das bestehende RAL-Gütezeichen „Dünger/Ausgangsstoffe“ (RAL-GZ 252/1) integriert werden.

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