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Dänemark verbietet dünne Plastiktüten

Dänemark will den Verbrauch von Einwegtüten weiter reduzieren. Ab 2020 will das Land zum einen die unentgeltliche Abgabe von Tragetaschen verbieten. Zum anderen soll es ein Abgabeverbot für dünne Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke unter 30 µm geben. Das sieht ein Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Verpackungsrichtlinie vor, den die dänische Regierung an die EU-Kommission zur Notifizierung vorgelegt hat. Hersteller, Importeure, Händler und der Einzelhandel sollen jedoch eine Übergangsfrist von sechs Monaten bekommen.
Dänemark erfülle zwar mit einer Verpackungssteuer bereits die EU-Vorgaben zur Reduzierung des Verbrauchs leichter Kunststofftragetaschen ab 50 µm. Doch stehe die EU-Richtlinie einer weiteren Reduzierung des Verbrauchs an leichten Kunststofftragetaschen, die kaum recycelt werden, nicht entgegen, schreibt die Regierung.
In Dänemark gelten bereits Steuern auf Tüten aus Papier oder Kunststoff bis zu einem Füllvolumen von fünf Litern Steuern, die reduzierend auf den Verbrauch von Tragetaschen auswirken. Das Verbot für dünne Kunststofftragetaschen unter 30 µm könnte möglicherweise zu einem erhöhten Kunststoffverbrauch führen, da bis zu einem gewissen Grad ein Ersatz durch dickere Tragetaschen zu erwarten ist, heißt es im Entwurf. Weil aber die dickeren Tragetaschen besser recycelt werden könnten, würden weniger neue Kunststoffe verbraucht. Die Wechselwirkung von Verbot und Verpackungssteuer werde die Wiederverwendung von Tragetaschen steigern und somit das Abfallaufkommen verringern, meint die dänische Regierung.
Insgesamt wird davon ausgegangen, dass durch das neue Gesetz die jährlichen Erlöse aus der Verpackungssteuer auf Tüten aus Plastik und Papier im nächsten Jahr um rund 20 Mio Kronen sinken.

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