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Kunststoffrecycling: FDP sieht Regierung gefordert

„Deutschland verlässt sich beim Kunststoffrecycling nur noch auf die EU-Regularien und zeigt keine Eigeninitiative mehr.“ Mit dieser Kritik reagierte die FDP-Umweltpolitikerin Judith Skudelny auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums. Skudelny hatte gefragt, mit welchen Maßnahmen die Regierung die Probleme von Recyclern lösen will, weil importierte Kunststoffprodukte oft keine Kennzeichnung der Inhaltsstoffe hätten.
Die Regierung hatte auf eine Datenbank der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) verwiesen, die bis zum 5. Januar 2020 einzurichten sei, sowie auf die noch laufenden Diskussionen auf EU-Ebene zur Regelung der Schnittstelle zwischen Chemikalien-, Produkt- und Abfallrecht, die eine verbesserte Datenlage für Entsorger schaffen soll.
Aus Sicht von Skudelny greift dies zu kurz: „Eine Liste der besorgniserregenden Stoffe der ECHA ist keine Markierung, um verschiedene Kunststoffarten zu erkennen und zu sortieren.“ Wenn die Bundesregierung weiter auf das werkstoffliche Recycling setzen wolle, dann bräuchten die Recycler Informationen zu den Inhaltsstoffen und Kunststoffarten. Für ein hochqualitatives werkstoffliches Recycling müssten dann Kunststoffe mittels fluoreszierender Farben oder anorganischen Markern wie Quantendots oder Sequenz-codierter Polymere erkennbar sein.
Skudelny hatte die Regierung auchzum chemischen Recycling von Kunststoffabfällen befragt und mehr Technologieoffenheit im Verpackungsgesetz gefordert, das hohe werkstoffliche Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen verlangt. „Mit der Aufnahme des chemischen Recyclings in die ambitionierte Recyclingquote von 65 Prozent würde nicht nur wie bislang der Anreiz für ein qualitatives werkstoffliches Recycling gesetzt werden, sondern auch für das chemische Recycling“, sagt die FDP-Abgeordnete.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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