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Bitburger steigt bei Altölrecycler Avista ein

Die Bitburger Holding GmbH will sich mit 45 Prozent an der Avista Oil AG beteiligen. Gleichzeitig erhöht Susanne Klatten über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion ihren Anteil am Altölrecycler von gegenwärtig 35 auf ebenfalls 45 Prozent. Das teilte die Avista Oil AG heute mit.
Die mittelbare Beteiligung der Bitburger Holding werde unter anderem durch den Erwerb von Anteilen der Altaktionäre Core Link GmbH & Co. KG und der Avista Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG realisiert, hieß es. Während diese beiden Altaktionäre das Unternehmen im Rahmen der Transaktion verlassen, bleibt die Dr. Weinberger Management & Consult GmbH mit einem Anteil von zehn Prozent weiterhin an dem Altölrecycler beteiligt.
„Mit der neuen Aktionärsstruktur wird die Avista Oil AG auch in Zukunft von industrieerfahrenen und familiengeprägten Gesellschaftern begleitet. Wir freuen uns, mit diesen starken und langfristig orientierten Gesellschaftern an unserer Seite AVISTA technologisch weiter zu entwickeln und in neue Märkte zu expandieren“, erklärte der Avista-Vorstandsvorsitzende Marc Verfürth.
Die Transaktion steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Laut letzten vorliegenden Geschäftszahlen hat die Avista Oil AG im Jahr 2017 einen Umsatz von 198 Mio € erzielt und dabei einen Jahresüberschuss von 18 Mio € erwirtschaftet.
Die Bitburger Holding GmbH ist neben der Herstellung und Vermarktung von Bier und Bierspezialitäten durch die Bitburger Braugruppe auch langfristig an verschiedenen deutschen Familienunternehmen beteiligt. So hält das Unternehmen unter anderem auch Mehrheitsbeteiligungen am Gerolsteiner Brunnen und am Wuppertaler Werkzeugspezialisten Wera.

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