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EGN erwirbt niederrheinische Baustellenver- und -entsorger

Die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) hat zwei niederrheinische Unternehmen übernommen, die zusammen als Komplettanbieter für die Baustellenver- und -entsorgung auftreten. Wie die EGN mitgeteilt hat, hat die Tochter der Stadtwerke Krefeld (SWK) die D & H Baustoff Verwertungs-GmbH mit Sitz in Kamp-Lintfort sowie die Kerkener Jochims Transport GmbH erworben. Beide Unternehmen beschäftigen zusammen rund 130 Mitarbeiter und setzen etwa 33 Mio € im Jahr um, so die EGN.
Die D & H Baustoff Verwertungs-GmbH bereitet den Angaben zufolge auf einem 60.000 Quadratmeter großen Gelände Baureststoffe für das Recycling auf. Die Recycling-Baustoffe vermarktet das Unternehmen als Sekundärrohstoff im Straßenbau. Die Jochims Transport GmbH ist auf die Bereich Entsorgung und Logistik spezialisiert und hat seine Kunden in den Bereichen Abbruch und Rückbau, Sanierung, Tiefbau und Kanalbau sowie Garten- und Landschaftsbau. Mit etwa 70 Sattelkippern bedient das Unternehmen nach Angaben der EGN Baustellen in ganz Nordrhein-Westfalen. Ein wesentlicher Teil der Flotte werde über den Firmenhauptsitz in Kerken gesteuert, weitere über den Standort der D & H Baustoff Verwertungs-GmbH in Kamp-Lintfort sowie einem Standort in Bochum.
Der Unternehmensverbund aus zwei rechtlich selbständigen Unternehmen verzahne die Bereiche Logistik, Aufbereitung und Verwertung sowie Vermarktung und Handel. Dadurch könnten die Unternehmen zusammen Full-Service-Pakete anbieten. Beide Unternehmen sind nach Darstellung der EGN seit Mitte der neunziger Jahre aktiv und arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.

EGN expandiert in die Kreise Kleve und Wesel sowie ins angrenzende Ruhrgebiet

EGN-Geschäftsführer Reinhard Van Vlodrop sieht in dem Kauf der beiden Unternehmen eine große Chance, die EGN weiterzuentwickeln. „In unserer gesamten Entsorgungsregion können wir nun noch besser Verwertungs- und Transportkapazitäten im Bereich von Bauschutt, Boden und Baumischabfall anbieten“, ergänzte sein Geschäftsführer-Kollege Pierre Vincent. „Die erworbenen Anlagen und Transportkapazitäten sowie Standorte ergänzen unser bisheriges Leistungsspektrum optimal.“
Denn die Anlagen- und Logistikstandorte der EGN konzentrierten sich bisher auf die Kreise Viersen, Neuss, Düren, Aachen und Heinsberg sowie auf die Städte Krefeld, Düsseldorf und Köln. Im Gebiet nördlich der A 40, also in den Kreisen Kleve, Wesel und dem angrenzenden Ruhrgebiet hatte die EGN nach eigenen Angaben bislang keine eigenen Standorte. Das ändere sich nun mit dem Erwerb der beiden Unternehmen.

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