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Recylex bittet Gläubiger erneut um Aufschub

Die deutsch-französische Recylex-Gruppe benötigt offenbar mehr Zeit bei der Lösung ihrer finanziellen Schwierigkeiten. Das Unternehmen bittet die Gläubiger des deutschen Teilkonzerns daher, auf ihr Recht zur vorzeitigen Kündigung der bisherigen Finanzierung zum 30. März zu verzichten. Man habe bei den Finanzierungspartnern eine Verlängerung der Kündigungsfrist bis zum 30. April beantragt, teilte das Unternehmen mit.
Konkret geht es um 60 Mio €, die Recylex im Rahmen der Projektfinanzierung für die Inbetriebnahme des neuen Reduktionsofens der Bleihütte Nordenham der Weser-Metall GmbH aufgenommen hatte. Aufgrund von technischen Problemen bei diesem Projekt der deutschen Tochtergesellschaft konnten die finanziellen Ziele nicht erreicht werden, so dass die Finanzierungspartner die sofortige Rückzahlung hätten verlangen können.
Durch den erneuten Aufschub gewinnt Recylex nun weiter Zeit. Die seit Dezember laufenden Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern des deutschen Teilkonzerns im Hinblick auf die Anpassung der im Dezember 2016 vereinbarten Finanzierungsmodalitäten an die laufende und zukünftige Finanzlage des Teilkonzerns seien weiter im Gange, erklärte das Unternehmen.
Im Februar hatte Recylex den zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die deutschen Aktivitäten bis Ende des Jahres auf 27 Mio € beziffert. Damit sollten die voraussichtlich erforderlichen Investitionen zur Aufrechterhaltung der operativen Aktivitäten sowie den durch die Geschäftstätigkeit bedingten Bedarf an Betriebsmitteln abgedeckt werden.

Brückenfinanzierung durch Glencore voll ausgeschöpft

Zur Deckung der kurzfristig notwendigen Betriebsmittel hatte das Unternehmen zudem eine Brückenfinanzierung mit der Glencore International AG über zehn Mio € vereinbart. Der laut eigener Aussage größte Rohstoffhändler der Welt ist mit knapp 30 Prozent der größte Einzelaktionär von Recylex. Die Laufzeit dieser bisher im vollen Umfang genutzten Brückenfinanzierung habe man nun ebenfalls bis Ende April verlängert, teilte Recylex mit. Diese Frist würde im Falle einer Gesamtvereinbarung mit allen Finanzierungspartnern erneut angepasst.
Insgesamt ist die Finanzlage bei Recylex angespannt. Mit Stand 31. Oktober 2018 belief sich die konsolidierte Nettoverschuldung des Konzerns auf 101,4 Mio €. Die Jahresergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr wollte Recylex ursprünglich morgen veröffentlichen. Die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 auf Basis einer Unternehmensfortführung könne aber erst dann erfolgen, wenn die Finanzierungspartner der Anpassung der Finanzierungsmodalitäten zugestimmt haben, erklärte Recylex. Daher muss die Veröffentlichung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

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