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Veolia und Nestlé kooperieren bei Kunststoffabfällen

Der Umweltkonzern Veolia und der Lebensmittelkonzern Nestlé wollen künftig stärker bei der Sammlung, Sortierung und dem Recycling von Plastikabfällen zusammenarbeiten. Der Fokus soll dabei auf Kunststoffverpackungen liegen, teilten beide Unternehmen bei der Bekanntgabe ihrer Kooperation mit. Veolia und Nestlé wollen dazu verschiedene Projekte in insgesamt elf Ländern in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika starten.
Im Rahmen der Partnerschaft sollen auch neue Recyclingverfahren für Kunststoffabfälle entwickelt werden. Die beiden Konzerne verweisen dabei auch auf chemische Recyclingverfahren wie die Pyrolyse. Mit Hilfe dieser Technologien will Nestlé den Anteil von Recyclingkunststoffen in Wasserflaschen auf 35 Prozent und im gesamten Verpackungsbereich auf 15 Prozent bis zum Jahr 2025 steigern. Die Partnerschaft mit Veolia soll dem Lebensmittelkonzern zudem dabei helfen, sein Ziel von 100 Prozent recycelbaren oder wiederverwendbaren Verpackungen bis 2025 zu erreichen.
„Diese Partnerschaft ist ein weiterer konkreter Schritt, um unsere Bemühungen zur Lösung des kritischen Problems der Kunststoffabfälle zu beschleunigen. Mit Hilfe der Technologie und des Know-hows von Veolia werden wir mit Pilotprojekten in mehreren Ländern beginnen, mit dem Ziel diese weltweit auszubauen“, erklärte Magdi Batato, Head of Operations bei Nestlé.
Veolia sei aufgrund der Expertise bei der Ressourcenrückgewinnung und dem Recycling in der Lage, die Probleme beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft im Kunststoffbereich mit globalen Marken und anderen Akteuren der Wertschöpfungskette auf allen Kontinenten angehen, ergänzte der bei Veolia für Entwicklung, Innovation und Markt zuständige Senior Executive Vice President Laurent Auguste. „Wir glauben, dass es an der Zeit ist, mehr Recycling von Materialien zu betreiben, und freuen uns, unseren Kunden dabei zu helfen, immer innovativer zu werden, damit sie unsere Lebensqualität ständig verbessern und gleichzeitig unseren Planeten und seine Ressourcen schützen können.“

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