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Zwei neue Monoverbrennungsanlagen für Klärschlamm in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern wird es bald möglicherweise zwei Klärschlammverbrennungsanlagen geben. Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock hat in der vergangenen Woche dem Bau einer Monoverbrennungsanlage in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Kläranlage beschlossen. Einige Tage später teilte der Anlagenbetreiber EEW mit, an seinen Plänen für eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Stavenhagen festhalten zu wollen. Bislang gibt es keine Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm in Mecklenburg-Vorpommern.
Rund 100.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz beziehungsweise 25.000 Tonnen Trockensubstanz der Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern GmbH (KKMV) sollen demnach bald in Rostock verbrannt werden. Die KKMV ist der größte interkommunale Zusammenschluss seiner Art und soll den Klärschlamm von insgesamt 15 abwasserbeseitigungspflichtigen Körperschaften in Mecklenburg-Vorpommern bündeln. Die geplante Anlage in Rostock soll rund zwei Drittel des Klärschlamms in Mecklenburg-Vorpommern thermisch verwerten können.
Rechnerisch bleibt damit auch mit der Rostocker Anlage noch Klärschlamm übrig, für die es keine Verbrennungskapazitäten im Nordosten Deutschlands gibt. Diesen Klärschlamm würde der Anlagenbetreiber EEW gerne verwerten. Denn das Unternehmen will an seinem Kraftwerkstandort in Stavenhagen ebenfalls eine Mono-Verbrennungsanlage für Klärschlamm errichten. Wenige Tage nach dem Beschluss der Rostocker Bürgerschaft teilte EEW mit, an diesen Plänen festhalten zu wollen.

EEW plant eine Anlage für 160.000 Tonnen OS

In der Mitteilung heißt es, EEW werde das Genehmigungsverfahren für eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage mit einer Kapazität von 160.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz fortführen. Anders als die Rostocker Anlage will EEW in Stavenhagenden gesamten Klärschlamm in Mecklenburg-Vorpommern verbrennen können. Die Helmstedter wollen allerdings auch Klärschlamm aus Brandenburg in Stavenhagen thermisch verwerten.
EEW betreibt in Stavenhagen bislang ein Ersatzbrennstoff-Kraftwerk, das pro Jahr rund 130.000 Tonnen EBS verbrennt und damit den Kartoffelverarbeiter Pfanni mit Prozessdampf und Strom versorgt.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 11/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung.

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