Scrollen!

Gegenwind für AGR: Gelsenkirchen und Herne lehnen ZDE-Deponieerweiterung ab

Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) stößt mit ihrem Plan für den Ausbau der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) auf Gegenwind in den angrenzenden Kommunen. Sowohl die Stadt Herne als auch die Stadt Gelsenkirchen, auf derer beiden Stadtgebieten die Deponie liegt, lehnen die Deponieerweiterung ab, wie aus Ausschussunterlagen hervorgeht. Insbesondere die Ablagerung von gefährlichen Abfällen solle schnellstmöglich beendet werden.
Die AGR am Standort Emscherbruch rund 4,6 Mio Kubikmeter bzw. 5,9 Mio Tonnenzusätzliche Deponiekapazität der Klassen I, II und III schaffen. Hierzu soll die ZDE im Nordbereich der Deponie erweitert und in anderen Teilbereichen erhöht werden. Die AGR geht davon aus, dass die Verfülldauer – in Abhängigkeit von der angelieferten Jahresmenge – nach Erteilung der Planfeststellung und der Inbetriebnahme der Bereiche im DK-I-Bereich etwa fünf Jahre und im DK-II- sowie im DK-III-Bereich jeweils zehn Jahre betragen wird.

Gelsenkirchener Stadtverwaltung rechnet mit zahlreichen Einwendungen der Bürger

Nach der im Januar erfolgten Offenlegung der Planunterlagen durch die Bezirksregierung Münster können noch bis spätestens 19. März Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Letzte Woche verabschiedete der Herner Umweltausschuss die Stellungnahme des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung. Die untere Abfallwirtschaftsbehörde lehnt darin das Vorhaben der AGR mit Verweis auf die zu erwartende „dauerhaft hohe Geruchs-, Lärm-, Staub- und Verkehrsbelastung“ ab.
Die Stadt Gelsenkirchen geht davon aus, dass seine Bürger zahlreiche Einwendungen gegen den Antrag der AGR erheben werden. In der Stellungnahme des Umweltreferats, welcher der Umweltausschuss noch zustimmen muss, wendet sich die Stadt vor allem gegen die weitere Ablagerung von gefährlichen Abfällen, da hierbei eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit nicht ausgeschlossen werden könne. Nach einem Deponiebetrieb über mehr als 50 Jahre sollte die Ablagerung weiterer Abfälle auf der Zentraldeponie Emscherbruch schnellstmöglich beendet werden. Die Stadtverwaltung fordert das Land Nordrhein-Westfalen dazu auf, stattdessen nach alternativen Standorten für die Ablagerung insbesondere von DK-II- und DK-III-Abfällen in NRW zu suchen.

Aktuelles bei Wenner

  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

    Mehr erfahren
  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

    Mehr erfahren
  • 8. Oktober 2019

    Wir engagieren uns beim Thema Ausbildung …

    der gemeinsam mit •   der Stadt Versmold, •   IGEV, der Interessengemeinschaft Einkaufsstadt Versmold •   IG-GV, der Interessengemeinschaft […]

    Mehr erfahren
  • 24. September 2019

    Kartonagen besonders für wohlüberlegte, schnelle Entschlüsse …

    Sie benötigen zeitnah Kartonagen für Ihre Waren, um diese geschützt zu Ihren Kunden oder zum Verbraucher zu transportieren und dann […]

    Mehr erfahren
  • 9. September 2019

    „Wälder für immer für alle“ …

    eine Initiative von FSC. Wir alle sind gefordert, eine gesunde, intakte Umwelt an unsere Kinder weiterzugeben, in der es für […]

    Mehr erfahren
  • 20. August 2019

    Recycling-Material 

    … einsetzen, wo es perfekt geht! Mit Verpackungen aus Vollpappe können Sie zu Recht ein reines ökologisches Gewissen haben, denn […]

    Mehr erfahren
  • 8. August 2019

    Wir entwickeln Lösungen, wo wir gefordert sind …

    Es gibt sehr viele Produkt-Bereiche, aber eines ist klar: jedes Produkt braucht seine spezifische Verpackung. Egal, ob • z.B. für […]

    Mehr erfahren
  • 22. Juli 2019

    Vollpappe, der perfekte Werkstoff …

    Kunststoff zu ersetzen ist in vielen Bereichen nicht ganz einfach, aber in der Verpackungsindustrie wird der Rohstoff VOLLPAPPE mit großem […]

    Mehr erfahren
  • 8. Juli 2019

    ENERGIEWENDE: Wir stecken uns seit Jahren hohe Ziele!

    Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt. Das 2020-Paket […]

    Mehr erfahren
  • 24. Juni 2019

    EU verbannt Plastik-Produkte

    Nun geht es zur Sache: ab 2021 soll die vereinbarte Kunststoff-Richtlinie in der gesamten EU umgesetzt werden, um die Gesundheit […]

    Mehr erfahren