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Einigung über POP-Verordnung

Die Verhandlungen über die künftigen EU-Vorschriften für persistente organische Schadstoffe (POP) sind abgeschlossen. Vertreter des Europäischen Parlaments, des Rats und der Kommission haben in ihrem “Trilog” am Dienstag eine vorläufige Einigung erzielt. Dabei vereinbarten sie neue Grenzwerte für den Flammhemmer DecaBDE und andere bromierte Diphenylether, die insbesondere für das Recycling von Kunststoffen aus Altgeräten relevant sind.
Nach Mitteilung des EU-Rats ist für DecaBDE, das als unbeabsichtigte Spurenverunreinigung in Stoffen enthalten ist, ein Grenzwert von 10 mg/kg vorgesehen. Für Gemische und Artikel soll ein Grenzwert von 500 mg/kg für alle bromierten Diphenylether (BDE) zusammen gelten.
Diese Werte entsprechen der Position, mit der die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten in die Verhandlungen gegangen sind. Das Europäische Parlament hatte in erster Lesung des Verordnungsvorschlags für einen einheitlichen Grenzwert von 10 mg/kg gestimmt. Dies hätte aus Sicht der Recyclingwirtschaft das Aus für das Recycling von Kunststoffen aus Elektro- und Elektronikgeräten und aus Altfahrzeugen bedeutet. Doch auch der Grenzwert von 500 mg/kg werde bei der praktischen Umsetzung Probleme aufwerfen, weil kein praktikables validiertes Messverfahren bestehe, hatte der Elektronikrecycler-Dachverband EERA (European Electronics Recyclers Association) bereits im vergangenen Jahr gewarnt. 
Das Verhandlungsergebnis wird nun den EU-Botschaftern der Mitgliedstaaten in Brüssel vorgelegt und geht dann zur endgültigen Verabschiedung an das Europäische Parlament und den Rat. Die Zustimmung der EU-Organe zu dem ausgehandelten Kompromiss gilt als Formsache.

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