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EBS-Importe aus England sinken um ein Viertel auf unter 500.000 Tonnen

Die englischen Ausfuhren an Ersatzbrennstoffen (EBS) sind 2018 das zweite Jahr in Folge gesunken. Mit 2,9 Mio Tonnen fielen die Exporte von sogenanntem Refuse Derived Fuel (RDF) bzw. Solid Recovered Fuel (SRF) um rund 300.000 Tonnen niedriger aus als 2017. Vor allem nach Deutschland und in die Niederlande wurden deutlich weniger Ersatzbrennstoffe geliefert, wie letzte Woche von der britischen Umweltbehörde EA veröffentlichte Zahlen zeigen. Etwas kompensiert wurde der Nachfrageabfall durch Mehrexporte nach Norwegen, Dänemark und Lettland sowie an einen Zementkonzern in Zypern.
Deutschlands EBS-Importe aus England summierten sich im letzten Jahr den Angaben zufolge auf 496.000 Tonnen und lagen damit 23 Prozent niedriger als 2017. Vor allem der Energieversorger RWE, der das MHKW Essen-Karnap betreibt, sowie die EGK Krefeld haben ihre Importe aus England im Vorjahresvergleich deutlich um 50.000 bzw. 32.000 Tonnen zurückgefahren. Auch die GMVA Niederrhein (-15.000 t), die Bremer swb Gruppe (-12.000 t) und der EBS-Kraftwerksbetreiber Weener (-18.000 t) setzten erheblich weniger britischen EBS in ihren Anlagen ein.

Dagegen hat Deutschlands größter Verbrenner EEW seine EBS-Einfuhrmengen aus England mit rund 163.000 Tonnen nahezu unverändert belassen. Die Papierhersteller Klingele und Leipa, die Interargem-Tochter Enertec Hameln sowie die Prezero-Tochter Energie Anlage Bernburg haben ihre England-Importe gegen den Trend erhöht.
Neben Deutschland haben im Berichtsjahr vor allem die Niederlande ihre EBS-Einfuhren aus England stark gedrosselt. Eine Importmenge von 1,28 Mio Tonnen entspricht einem Rückgang gegenüber 2017 um etwa 260.000 Tonnen. Die englischen EBS-Lieferungen nach Skandinavien sind demgegenüber angewachsen. Schweden importierte 540.000 Tonnen EBS und ist damit nun nach der Niederlande das zweitwichtigstes Zielland. Nach Norwegen exportierte England rund 179.000 Tonnen EBS und nach Dänemark 101.000 Tonnen.

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