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GRS Batterien hebt Preise für Hersteller um 45 Prozent an

Das Gemeinsame Rücknahmesystem Batterien (GRS) hebt die Preise für die angeschlossenen Hersteller ab Juli deutlich an. Die Entsorgungskostenbeiträge für die verschiedenen Gerätebatterien und Knopfzellen steigen im Schnitt um rund 45 Prozent, wie aus einer letzte Woche veröffentlichten Übersicht der Nutzerentgelte hervorgeht. Die Stiftung begründet den Schritt mit erheblichen Wettbewerbsverzerrungen, die zu Lasten der Nutzer des Gemeinsamen Rücknahmesystems gehen.
Zur Behebung der Probleme bei der Gerätebatteriesammlung hatte das Bundesumweltministerium bereits im letzten Jahr umfangreiche Änderungen am Batteriegesetz vorgeschlagen und einenGesetzesentwurf für Frühjahr 2019 angekündigt. Die in einem Eckpunktepapier skizzierten Pläne des BMU zur grundlegenden Neuordnung des Systems stießen allerdings zuletzt nur auf wenig Zustimmung.
Im Vorfeld eines Gesprächs im Ministerium Ende November hatten sich nicht nur die herstellereigenen Systeme, sondern unter anderem auch BDE, ZVEI und HDE gegen umfassende Änderungen bei der Sammlung von Gerätebatterien ausgesprochen. Inwiefern das Ministerium noch an den im Eckpunktepapier skizzierten Plänen zur grundlegenden Neuordnung des Batteriesammelsystems festhält, war daraufhin offen. Bei den Gesprächen habe man neben dem Eckpunktepapier auch alternative Lösungsansätze diskutiert, war aus dem Ministerium zu hören.

Statt grundlegender BattG-Änderung, „Nachschärfung“ des Systems erwartet

Auch bei GRS hält man eine grundlegende Neuordnung der Batteriesammlung in Deutschland nicht mehr für wahrscheinlich. „Nach der von verschiedenen betroffenen Akteuren geäußerten Kritik zur geplanten BattG-Änderung erscheint uns die zeitnahe Vorlage eines Gesetzentwurfes auf Basis des Eckpunktepapiers und eine entsprechende Umsetzung ungewiss“, erklärte Stiftungsvorstand Georgios Chryssos auf Nachfrage von EUWID. Stattdessen sei offenbar vielmehr eine „Nachschärfung“ des bestehenden Batteriegesetzes dahingehend gewünscht, dass GRS als Kollektivsystem die flächendeckende Entsorgungssicherheit in einem geordneten Nebeneinander mit den herstellereigenen Systemen weiter wie bisher garantieren soll.
Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung begrüße GRS jede Regelung, die für eine klare Abgrenzung und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen dem Solidarsystem und den Herstellersystemen sorgt. Hinsichtlich des weiteren Zeitplans zeigte sich Chryssos zuversichtlich, dass das BMU gemeinsam mit den betroffenen Akteuren zeitnah eine einvernehmliche Lösung findet.
Den kompletten Bericht zu den Kostensteigerungen bei GRS sowie zur Diskussion um die Neufassung des Batteriegesetztes lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 5/2019.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

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    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

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    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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