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Lithium- und Kobaltbedarf für E-Mobilität fast zur Hälfte aus Batterierecycling abdeckbar

Ein großer Teil der für die Elektromobilität benötigten Materialien könnte künftig über das Recycling von Altbatterien abgedeckt werden. Insbesondere bei Lithium und Kobalt sieht das Öko-Institut ein großes Potenzial für das Batterierecycling. „Beim ambitionierten Ausbau der Recyclinginfrastruktur für Lithium-Ionen-Batterien können im Jahr 2030 rund zehn Prozent und im Jahr 2050 sogar 40 Prozent des weltweiten Bedarfs dieser Rohstoffe für die Elektromobilität durch Batterierecycling gewonnen werden“, erklärte Matthias Buchert vom Öko-Institut anlässlich der Vorstellung aktueller Prognosen des Forschungsprojektes „Fab4LiB“ zur Entwicklung der Elektromobilität und dem damit verbundenen Rohstoffbedarf.
Insbesondere in Europa könne möglichen temporären Verknappungen von Lithium, Kobalt und Nickel durch die Bereitstellung von Schlüsselrohstoffen aus dem Batterierecycling robust entgegengewirkt werden, heißt es in einer aktuellen Kurzstudie des Öko-Instituts. Mit Hilfe der Sekundärmaterialien könnte die derzeit sehr starke Abhängigkeit der europäischen Industrie von außereuropäischen Rohstofflieferanten für diese Schlüsselmaterialien stark reduziert werden.
Gerade für den vorgesehenen Aufbau einer eigenen deutschen bzw. europäischen Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen in größeren Dimensionen in Form sogenannter Gigafactories sei ein europäisches Standbein für die Rohstoffversorgung strategisch wichtig, sind die Experten überzeugt. Da Europa einer der Hauptabsatzmärkte für Elektrofahrzeuge werden soll, könne mit größer werdenden Sekundärrohstoffquellen für Lithium, Kobalt, Nickel etc. auf den europäischen Straßen gerechnet werden.
Aus Sicht des Öko-Instituts ist für den Ausbau des Batterierecyclings im Bereich der Elektromobilität auch eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen notwendig. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Elektromobilität müssten die Anforderungen in der EU-Batterierichtlinie dringend angepasst und optimiert werden, heißt es in der Studie weiter.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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