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EEW darf neue Linie in Premnitz bauen

Der Müllverbrenner EEW darf in Premnitz eine zweite Rostfeuerungsanlage errichten. Das brandenburgische Landesamt für Umwelt (LfU) hat dem Helmstedter Anlagenbetreiber den Bau der neuen Verbrennungslinie genehmigt, die nach vollständiger Inbetriebnahme im Jahr 2021 die zirkulierende Wirbelschichtfeuerung am Standort ersetzen soll.
Den Kessel für die neue Rostfeuerungslinie wird das Gummersbacher Unternehmen Steinmüller Babcock liefern, bestätigte der Anlagenbauer auf Nachfrage.
Wie es vom Landesamt für Umwelt weiter hieß, liegen bis zum 30. Januar die genehmigten Antragsunterlagen aus. Personen, die im Laufe des Genehmigungsverfahrens Einwendungen erhoben hatten, haben bis zum 28. Februar die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Allerdings hat das LfU die sofortige Vollziehung der Genehmigung angeordnet. Das bedeutet, mögliche Klageverfahren haben keine aufschiebende Wirkung, sondern würden parallel zum Bau der Anlage geführt, so EEW auf Nachfrage. EEW will mit dem Bau der rund 60 Mio € teuren Anlage nach eigenen Angaben Mitte des Jahres beginnen.
Das Unternehmen betreibt in Premnitz derzeit zwei Linien, eine Rostfeuerung und eine Wirbelschichtfeuerung mit zusammen 270.000 Tonnen Verbrennungskapazität für Ersatzbrennstoffe (EBS). Die zirkulierende Wirbelschichtfeuerung (ZWSF) ist nach Angaben des Unternehmens seit 2001 in Betrieb und kann 120.000 Tonnen EBS verbrennen. Die offiziell Energetische Verwertungsanlage für Ersatzbrennstoffe (EVE) genannte Rostfeuerungslinie betreibt EEW seit 2008 am Standort und kann derzeit 150.000 Tonnen Abfall verbrennen.

Nach rund 20 Jahren soll Schluss sein mit zirkulierender Wirbelschichtfeuerung in Premnitz

Ursprünglich war die Wirbelschicht-Linie in Betrieb gegangen, um Teppichfasern des ehemaligen Teppichrecyclers Polyamid 2000 zu verbrennen. Teppiche wurden jedoch nach der Polyamid-Pleite in Premnitz nicht mehr recycelt. Eine Investorengruppe um den belgischen Chemiekonzern Domo und der niedersächsischen Relux-Gruppe übernahm zwar das Werk, führte jedoch nur die Kunststoff-Produktion fort. Fortan fehlte der Verbrennungslinie der Brennstoff, für die sie ursprünglich gebaut worden war.
Für den Weiterbetrieb der Anlage müssen die Abfälle nach Darstellung von EEW aufwändig aufbereitet werden, um sie in den Brennraum der Wirbelschichtfeuerungsanlage einblasen zu können. Nach rund 20 Jahren will EEW die Anlage nun stilllegen und durch eine Rostfeuerungslinie ersetzen.

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