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Bauabfall-Verwertungsquote erneut bei 90 Prozent

Auch im Jahr 2016 wurden in Deutschland annähernd 90 Prozent der mineralischen Bauabfälle verwertet. Das ist dem neuesten von der Initiative „Kreislaufwirtschaft Bau“ veröffentlichten Monitoring-Bericht zu entnehmen, der gestern an das Bundesbauministerium (BMI) übergeben wurde. „Die Initiative konnte ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben und europäischen Verwertungsziele bereits heute weit übertreffen“, lobte BMI-Staatssekretär Gunther Adler.
Die in der Initiative organisierten Verbände der Bau- und Recyclingwirtschaft kündigten an, auch zukünftig die Verwertung mineralischer Abfälle auf höchstem Niveau sicherstellen zu wollen. Allerdings seien dafür Rahmenbedingungen erforderlich, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Boden- und Grundwasserschutz einerseits und der auf Ressourceneffizienz ausgerichteten Kreislaufwirtschaft andererseits gewährleisteten.
Bestehende politische Zielkonflikte, z.B. zwischen den Anforderungen der geplanten Mantelverordnung und denen des Ressourceneffizienzprogramms ProgRess müssten aufgelöst werden. „Wir brauchen ein Regelwerk, das die Akzeptanz von Sekundärrohstoffen stärkt, das Bauen nicht verteuert und die Problematik der bereits bestehenden Kapazitätsengpässe bei Deponien nicht weiter verschärft“, sagte Michael Stoll, Vorsitzender der Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe (BRB) gestern in Berlin.
Quelle: Statistisches Bundesamt / Monitoring-Bericht Kreislaufwirtschaft Bau
Laut Michael Basten, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden (BBS), „bedarf es nicht nur überschneidungsfrei abgegrenzter Regelungen zum Produktrecht, sondern auch Öffnungsklauseln bei der Verfüllung von Abgrabungen“. Stoll: „Wir setzen nun darauf, dass die Verordnung in 2019 im parlamentarischen Verfahren angepasst und dann verabschiedet wird.“
Der 11. Monitoring-Bericht der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau, der neben BRB und BBS noch der Bundesverband der Entsorgungswirtschaft (BDE), der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), die Bundesgütegemeinschaft Recycling Baustoffe (BGRB) und der Deutsche Abbruchverband (DA) angehören, weist für das jüngste Berichtsjahr 2016 ein Gesamtaufkommen mineralischer Bauabfälle in Deutschland in Höhe von 214,6 Mio Tonnen aus. Das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorberichtszeitraum 2014 von knapp 13 Mio Tonnen. Insgesamt 89,8 Prozent der Bauabfälle wurden verwertet, womit sich die Verwertungsquote minimal erhöht hat (2014: 89,5 Prozent).

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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