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Konzerne gründen Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt

Internationale Konzerne der Petrochemie-, Kunststoff- und der Konsumgüterindustrie wollen in den nächsten fünf Jahren 1,5 Mrd US-Dollar für den Kampf gegen Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle bereitstellen. Zur “Alliance to End Plastic Waste” (AEPW) gehören auch die französischen Umweltkonzerne Veolia und Suez. Insgesamt umfasst die Gruppe 28 Unternehmen, die bislang Mittel in Höhe von 1,0 Mrd US-Dollar zugesagt haben.
Weil der überwiegende Teil des Plastikmülls im Meer von Abfällen stammt, die an Land anfallen, will die AEPW Städte bei der Entwicklung der Entsorgungsinfrastruktur unterstützen und entsprechende Partnerschaften aufbauen. Der Schwerpunkt soll dabei auf urbanen Regionen liegen, in denen hohe Mengen an Kunststoffabfällen freigesetzt werden und die sich an Flüssen befinden. Die Allianz will dabei auch mit anderen Programmen zusammenarbeiten, die mit Städten kooperieren,wie dem in Indonesien aktiven Projekt STOP.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Finanzierung neuer Technologien, Geschäftsmodelle und Unternehmen, die Meeresmüll vermeiden und die Abfallentsorgung und das Recycling verbessern. Dies soll über den Inkubator der Investmentgesellschaft Circulate Capital erfolgen. Ziel sei, eine “Pipeline von Investitionsprojekten” aufzubauen, wobei der Schwerpunkt zunächst auf Südostasien liegen werde, so die AEPW.
Um die Entsorgungsprojekte zu unterstützen, will die Gruppe eine wissenschaftliche Open-Source-Informationsbasis aufbauen. Dazu strebt sie Kooperationen mit Hochschulen und anderen Institutionen an.

Zusammenarbeit mit der UN und anderen Organisationen

Mit den Vereinten Nationen und anderen zwischenstaatlichen Organisationen will die Gruppe zusammenarbeiten, um Workshops und Fortbildungen durchzuführen. Sie sollen Vertreter von Regierung und Verwaltung und der örtlichen Gemeinschaften dabei unterstützen, die effektivsten Lösungen zu verfolgen.
Um besonders stark verschmutzte Flüsse säubern zu helfen, will die AEPW die Initiative Renew Oceans unterstützen. Die Organisation will in diesem Jahr damit beginnen, Abfälle aus dem indischen Fluss Ganges zu entfernen.
Die Mitglieder der AEPW sind BASF, Berry Global, Braskem, Chevron Phillips Chemical Company LLC, Clariant, Covestro, Dow, DSM, ExxonMobil, Formosa Plastics Corporation USA, Henkel, LyondellBasell, Mitsubishi Chemical Holdings, Mitsui Chemicals, Nova Chemicals, OxyChem, PolyOne, Procter & Gamble, Reliance Industries, SABIC, Sasol, Suez, Shell, SCG Chemicals, Sumitomo Chemical, Total, Veolia, und Versalis (Eni).

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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