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Massiver Zubau von Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen prognostiziert

Die thermische Verwertung von Klärschlamm ist auf dem Vormarsch. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendresearch erwartet für die kommenden Jahre einen massiven Zubau von Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen. Zusätzlich zu den 23 Bestandsanlagen seien aktuell mindestens 33 Neubauprojekte in Planung, schreibt Trendresearch in einer aktuell vorgestellten Studie. Insbesondere die in den kommenden Jahren in Kraft tretenden Verpflichtungen zur Phosphorrückgewinnung werden die Verwertungswege in Richtung der thermischen Verwertung verschieben. Allerdings wachse auch die Gefahr eines Schweinezyklus’.
Nach Angaben des Bremer Beratungsunternehmens gibt es in Deutschland zurzeit 23 Monoverbrennungsanlagen zur Klärschlammverwertung mit einer Gesamtkapazität von rund 620.000 Tonnen Trockensubstanz (TS). Weiterhin gebe es Planungen für 33 Neubauprojekte mit einer Gesamtkapazität von über 1,0 Mio Tonnen TS.
Die meisten dieser Kapazitäten würden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern geplant, wobei sich der überwiegende Teil noch in der Planungs- und Genehmigungsphase befinde. Neben den 33 „offiziellen“ Neubauprojekten sei im Markt von fünf weiteren potenziellen Projekten die Rede.
Diese vielen Neubauprojekte lassen laut Trendresearch die Angst vor einem Schweinezyklus aufkommen, zumal das kommunale Klärschlammaufkommen in den kommenden Jahren weiterhin leicht sinken werde von aktuell 1,77 Mio Tonnen TS auf voraussichtlich 1,71 Mio Tonnen in 2030. Wie in der Mitte des vorigen Jahrzehnts im Bereich der Ersatzbrennstoffkraftwerke, als Mengen plötzlich stark zurückgingen und Projekte nicht mehr rechtzeitig aufgehalten werden konnten, könnte es dann auch auf dem Klärschlammmarkt zu fallenden Preisen und unausgelasteten Anlagen kommen, warnen die Bremer Forscher.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

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    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

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    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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