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Zentrale Stelle legt finale Orientierungshilfe vor

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister hat ihre finale Orientierungshilfe zum recyclinggerechten Design von Verpackungen veröffentlicht. Die Stiftung hat darüber Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt erzielt. In Kreisen der Verpackungswirtschaft gibt es nach EUWID vorliegenden Informationen indes schwere Verstimmung über das Vorgehen. Es wird über mangelnde Transparenz geklagt.
Laut Stiftung wurden die Rückmeldungen zur Orientierungshilfe aus dem Konsultationsverfahren alle gesichtet und seitens der Stiftung im Hinblick auf die Berücksichtigung bewertet. Diese Bewertung wurde dem Umweltbundesamt übermittelt, welches in weit überwiegendem Teil die Bewertung der Stiftung bestätigt habe. Aus dem Konsenspapier wurde dann eine neue konsensuale Fassung der Orientierungshilfe erstellt. Diese sei nunmehr in der finalen Dokumentenfassung mit dem Umweltbundesamt abgestimmt. Das Einvernehmen liege seit dem 30. November 2018 vor.

Verpackungswirtschaft zeigt sich verwundert

Der Stiftung zufolge ist die Orientierungshilfe in ihrem Aufbau und den wesentlichen Inhalten erhalten geblieben. Für einen Teil der Vorschläge, die zwar bedenkenswert gewesen seien, aber in der kurzen Zeit nicht vertieft geprüft und umgesetzt werden konnten, wurde ein Arbeitsauftrag für den EK III (Expertenkreis recyclinggerechtes Design) erarbeitet. Dieser werde nun diesen Teil der Vorschläge bearbeiten und somit sichern, dass für die erste Fassung des Mindeststandards diese Themen angemessen berücksichtigt werden.
In der Verpackungswirtschaft zeigte man sich verwundert und kritisiert das Verfahren als nicht akzeptabel. So seien Stellungnahmen zum Entwurf dem EK III nicht zur Diskussion vorgelegt worden. Gefordert wird nun die Offenlegung von Bewertungskriterien. Kritisch gesehen wird auch, dass der Katalog für beteiligungspflichtige Verpackungen weniger als einen Monat vor Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes immer noch nicht vorliege, was für die Unternehmen „katastrophal“ sei.
Zum Katalog erklärte die Stiftung, dass aufgrund der Komplexität auch Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Behörden zeitlich nicht ganz kurzfristig möglich seien. „Wir hoffen, dass wir den Katalog noch im Dezember herausbringen können, um den vielen Anfragenden endlich zu ermöglichen, die Systembeteiligungspflicht auf einfache Weise für sich zu ermitteln“, erklärte die Stiftung in ihrem gestrigen Newsletter.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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