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Klärschlammverbrennung droht Teilnahme am Emissionshandel

Die Verbrennung von Klärschlamm könnte mit dem Beginn der vierten Handelsperiode im Jahr 2021 emissionshandelspflichtig werden. Das ist einer Auskunft des Bundesumweltministeriums (BMU) an einen Anlagenbetreiber zu entnehmen, die EUWID vorliegt. Der Sachverhalt wurde EUWID von dritter Seite bestätigt.
Hintergrund ist die jüngste Novelle der Abfallrahmenrichtlinie im Rahmen des Kreislaufwirtschaftspakets, die mit der Veröffentlichung der Richtlinie 2018/851 im EU-Amtsblatt im Juni 2018 abgeschlossen wurde. Mit ihr ist erstmals der Begriff „Siedlungsabfall“ im EU-Recht definiert worden. Im entsprechenden Artikel 3 (2b) Unterpunkt b der Richtlinie heißt es außerdem, dass “Abfälle aus Produktion, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Bau- und Abbruch, Klärgruben, Kanalisation und Kläranlagen und Altfahrzeuge […] vom Geltungsbereich des Begriffs ‚Siedlungsabfälle’ ausgenommen” sind.
Klärschlamm ist also nach der neuen Abfallrahmenrichtlinie kein Siedlungsabfall mehr. Vom Emissionshandel ausgenommen sind jedoch nur Anlagen, die Siedlungsabfall oder gefährliche Abfälle verbrennen.
“Formaljuristisch ist das richtig”, hieß es aus regierungsnahen Kreisen. “Politisch hat das aber niemand so gewollt.” Das Problem sei erst seit Kurzem bekannt und die zuständigen Stellen in Berlin und Brüssel stünden derzeit in engem Kontakt, hieß es. Von einem “politischen Unfall” ist die Rede.
Anlagenbetreiber fürchteten in ersten Statements gegenüber EUWID erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Anlagen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 48/2018 von EUWID Recycling und Entsorgung.

Aktuelles bei Wenner

  • 3. Juli 2020

    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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  • 8. Mai 2020

    MAN liefert erstmals Elektro-Lkw aus – und startet damit in Versmold

    Nachhaltigkeit gehört seit vielen Jahren zur Firmenpolitik des Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerkes. Mit der Anschaffung eines durch Strom betriebenen Nutzfahrzeuges schlägt der […]

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  • 5. Mai 2020

    Versmolder Traditionsbetrieb hat neuen Eigentümer – und wächst gewaltig

    Das Jahr des 90. Geburtstages ist für das Vollpappen-Verarbeitungswerk Wenner ein richtungweisendes. Der Verkauf an die Halbzellstoff-Industrie GmbH soll neue […]

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  • 20. März 2020

    Aktuelle Information zur Corona-Krise

    Informationsschreiben zur COVID-19

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  • 4. Februar 2020

    Reduzierung von Kunststoff zugunsten von Pappe …

    Das wünschen sich nach einer Umfrage die meisten Konsumenten! Dies ist das Ergebnis der Studie “HANDEL IST WANDEL”, die vom […]

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  • 14. Januar 2020

    Unser Öko-Kreislauf!

    Alle Pappenreste, die bei der Produktion von Kartonagen anfallen, sammeln wir in einem riesigen Container, denn bei 7 großen Stanzautomaten […]

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  • 5. Dezember 2019

    CO2-Ersparnis durch eigene Stromherstellung …

    … und wir stecken uns immer wieder höhere Ziele! Wir produzieren mit der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Anlage auf unseren Dächern […]

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  • 4. November 2019

    Unser gemeinschaftliches Engagement für dieses Jahr, um noch mehr CO2 einzusparen …

    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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  • 18. Oktober 2019

    Reduzierung von Kunststoffverpackungen zugunsten von Pappe …

    KARTON MIT KUNSTSTOFFFREIER ÖKOBARRIERE Verbraucher und Markenhersteller haben großen Bedarf angemeldet an nachhaltigeren Alternativen zu Plastikverpackungen und dies überall auf […]

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