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Recyclingkunststoffe: Nachfragelücke in Europa bei fünf Millionen Tonnen

Europäische Unternehmen und Verbände haben der EU-Kommission in freiwilligen Selbstverpflichtungen zugesagt, 2025 rund zehn Mio Tonnen Recyclingkunststoff bereitzustellen. „Auf der Nachfrageseite sind jedoch bisher nur etwa fünf Mio Tonnen zu erwarten. Es muss also mehr passieren, um das Ziel eines gut funktionierenden EU-Markts für recycelte Kunststoffe zu erreichen“, teilte die EU-Behörde am Dienstag mit.
Die Kommission hat nach eigenen Angaben bis Ende September von 65 Verbänden und Einzelunternehmen freiwillige Selbstverpflichtungen erhalten. Sie wird sie nun detailliert prüfen, um ihre Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage für die einzelnen Kunststoffarten zu analysieren. Der Großteil der Zusagen ging nach Aussage der EU-Behörde von Kunststoffrecyclern, Industrieverbänden im Bereich expandiertes Polystyrol (EPS) und von Markeneigentümern aus dem Bereich PET-Verpackungen ein. Weitere Selbstverpflichtungen sind nach Angaben der Kommission noch in Vorbereitung.
Die freiwilligen Zusagen, die erreichen sollen, dass bis 2025 zehn Millionen Tonnen recycelter Kunststoffe in neuen Produkten auf dem EU-Markt verwendet werden, sind ein Hauptelement der EU-Kunststoffstrategie, die die Kommission im Januar 2018 vorstellte. Die Europäische Föderation der Entsorgungswirtschaft (FEAD) hatte nach der Veröffentlichung der Strategie Zweifel geäußert, ob freiwillige Maßnahmen allein die Grundlage für einen robusten europäischen Markt für Kunststoffrezyklat bilden könnten.

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