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Umsetzung des Kreislaufwirtschaftspakets: Für BMU sind noch viele Fragen offen

Bei der anstehenden Umsetzung des Kreislaufwirtschaftspaketes der EU in nationales Recht wird man sich in Deutschland wahrscheinlich in erster Linie mit den Recyclingquoten beschäftigen müssen. Grund dafür ist das veränderte Berechnungsverfahren, das eine Erfüllung der Quotenvorgaben aus Sicht des Bundesumweltministeriums zu einer großen Herausforderung macht. „Ich habe echte Zweifel, dass 60 Prozent bei der outputorientierten Methode überhaupt erreichbar sind“, erklärte Andreas Jaron vom BMU vergangene Woche beim Ressourceneffizienzkongress in Karlsruhe.
Mit der neuen outputorientierten Berechnungsweise kommt das BMU laut eigenen Schätzungen aktuell auf eine Recyclingquote von etwa 52 Prozent. Die DGAW schätzt die Quote sogar nur auf 44 Prozent, berichtet Jaron weiter.
Verlässliche Daten und Statistiken für eine outputorientierte Berechnung lägen nicht vor, da es sich bei der Abfallverwertung oftmals um mehrstufige Verfahren handelt, bei denen auch andere Mengenströme – zum Teil auch aus dem Ausland – einfließen. Daher könne von der Endanlage nicht mehr zurückverfolgt werden, welcher Anteil recycelter Materialien auf deutschen Siedlungsabfall entfalle. Das BMU habe deshalb ein Modell mit einer durchschnittlichen Verlustrate entwickelt und führe auch regelmäßige Untersuchungen durch, um die Schätzungen zu verbessern.
Einen ausführlichen Bericht zu den Problemen des BMU mit den neuen Recyclingquoten und Berechnungsverfahren lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 43/2018. Ab 14 Uhr steht der Artikel auch in unserem E-Paper bereit:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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