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Altpapierexporte der EU im ersten Halbjahr stark gesunken

Die 28 EU-Mitgliedstaaten haben im ersten Halbjahr deutlich weniger Altpapier in Länder außerhalb der EU exportiert. Laut aktuellen Zahlen der Statistikbehörde Eurostat verringerte sich der sogenannte Extra-EU-Handel zwischen Januar und Juni um 15 Prozent. Hauptverantwortlich für den Rückgang sind die neuen Handelsbestimmungen Chinas und die damit einhergehende stark reduzierte Vergabe von Altpapier-Importlizenzen.
So sind die europäischen China-Exporte überdurchschnittlich stark um 2,6 Mio Tonnen bzw. knapp 60 Prozent gesunken. Zur Kompensation sind die Ausfuhren in andere asiatische Länder und auch in die Türkei stark gestiegen – allerdings nur bis zu einem Punkt, an dem auch einige dieser Länder zuletzt ihre Regeln für den Import von Altpapier geändert haben oder dies beabsichtigen zu tun.
Für Wade Schuetzeberg sind die chinesischen Importbeschränkungen ein „Game Changer“. Die Welt der Exporteure sei nicht mehr die gleiche wie vorher, sagte der Executive Director (European Region) vom niederländischen Altpapierhändler America Chung Nam (ACN) letzte Woche auf einer Tagung des europäischen Recyclingverbands EuRIC in Berlin. Die Branche stehe vor ihrer größten Herausforderung. Wichtig sei jetzt vor allem, so viel Risiko wie möglich aus den Transaktionen herauszunehmen. Dazu gehöre auch, noch stärker auf die Qualität des Altpapiers zu achten.
Denn das China-Geschäft ist nicht eingestellt. Für sehr gute Qualitäten würden gute Preise bezahlt. Diese Premiumqualitäten könnten derzeit im Export über 50 €/t mehr erzielen als auf dem europäischen Markt. Für den Nine-Dragons-Zulieferer ACN sei es ein „Switch of Portfolios“ zwischen dem heimischen und dem Exportmarkt.

Insgesamt summierten sich die EU-Altpapierexporte in Drittstaaten im ersten Halbjahr Eurostat zufolge auf 5,12 Mio Tonnen im Wert von 669 Mio € (Vorjahreszeitraum: 6,06 Mio t für 987 Mio €). Trotz des deutlichen Rückgangs ihrer Importmengen bleiben China und Hongkong mit einem gemeinsamen Anteil von 36 Prozent weiterhin die mit Abstand wichtigste Destination für europäische Altpapierexporte.
In den letzten Berichtsmonaten (April-Juni) ist auch wieder ein Anstieg der europäischen Altpapierlieferungen ins Reich der Mitte feststellbar. Gleichzeitig waren die Liefermengen auf einigen der im letzten Jahr üblichen Ausweichrouten wie nach Indien und in die Türkei wieder rückläufig.
Den kompletten Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 38/2018. Die aktuelle Ausgabe steht bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Aktuelles bei Wenner

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    ALS UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINEN ELEKTRONIKER FÜR BETRIEBSTECHNIK (M/W/D)

    Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und produzieren mit modernster Maschinentechnologie (Drucken, Stanzen, Kleben, Palettierrobotik) Faltkartonagen. Die Weiterentwicklung unseres Betriebes erfordert […]

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  • 29. Mai 2020

    DIE STELLE IST LEIDER VERGEBEN!

    Als Unterstützung des Produktionsleiters suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Produktionsassistenten (m/w/d)

    Die Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH mit Sitz in Versmold ist ein auf Vollpappeverpackung spezialisierter Verpackungshersteller. Die innovativen Verpackungslösungen werden […]

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    Hier zählen für uns auch die kleinen Schritte zur CO2-Ersparnis, deshalb haben wir in diesem Jahr die Idee gleich zu […]

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