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Deutsche Zementindustrie steigert verbrannte Abfallmenge auf neues Rekordniveau

Die deutsche Zementindustrie hat auch im Jahr 2017 ihren Energiebedarf überwiegend mit alternativen bzw. sekundären Brennstoffen (SBS) gedeckt. Nach aktuellen Zahlen des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) lag der SBS-Anteil am gesamten Brennstoffenergieeinsatz im letzten Jahr bei 65,0 Prozent, verglichen mit 64,8 Prozent im Vorjahr. Absolut setzte die Branche bei steigenden Produktionszahlen rund 3,59 Mio Tonnen alternative Brennstoffe ein, was mit einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr auch einen neuen Rekordstand darstellt. Auffällig ist dabei erneut die vermehrte Mitverbrennung von Klärschlamm sowie ein deutlicher der Anstieg Einsatzmenge von aufbereiteten Fraktionen aus Siedlungsabfällen.
Wichtigster Einsatzstoff unter den alternativen bzw. Sekundärbrennstoffen waren wie in den Vorjahren Fraktionen aus Industrie- und Gewerbeabfällen. Gegenüber dem Vorjahr sind hier die Einsatzmengen leicht von 1,89 Mio auf 1,86 Mio Tonnen gesunken, wobei spezifisch der Einsatz von Kunststoff-Fraktionen von 640.000 auf 680.000 Tonnen stark zulegte.
Dahinter folgt auf Platz zwei der am häufigsten verwendeten Sekundärbrennstoffe Klärschlamm. Hier ist in den letzten Jahren ein erheblicher Anstieg der Einsatzmengen auf zuletzt 587.000 Tonnen zu beobachten. Im Vorjahr waren es 463.000 Tonnen und 2010 noch lediglich 276.000 Tonnen. Ebenfalls im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen ist die Mitverbrennung von aufbereiteten Fraktionen aus Siedlungsabfällen und zwar um 55 Prozent auf 440.000 Jahrestonnen.

Neben der Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen hat die deutsche Zementindustrie in den letzten Jahren auch den Anteil alternativer Rohstoffe im Zement kontinuierlich gesteigert. 2017 lag die Einsatzmenge bei rund 8,8 Mio Tonnen und damit um 600.000 Tonnen über dem Vorjahreswert. Vor allem Hüttensand findet als Ersatzstoff für Zementklinker immer mehr Verwendung, wie kürzlich bereits das FEhS-Institut für Baustoff-Forschung berichtete.
Den vollständigen Bericht zur Mitverbrennung von Abfällen in der deutschen Zementindustrie lesen Sie in der kommenden Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 37/2018.

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